Ergebnisse 24

Pingo-Ruinen im Umfeld des Upstalsboom in Aurich-Rahe

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Ergebnisse 23

Bohrergebnisse Bagbander Tief vom 17.03.2012     (Karte mit Übersicht der Bohrungen am Ende des Beitrages)

Wir haben zunächst entlang der von Herrn Reiner Hinrichs, Bagband, angegeben Trasse mit dem Pürkhauer in Abständen von etwa 20 m gebohrt. Die Trasse erstreckt sich von der Bagbander Mühle in NNO-Richtung auf eine einzelne freistehende Eiche am nördlichen Talrand. Die erste Bohrung lag auf der deutlich erkennbaren  oberen Terrasse ca. 2,80 m NN:

1. Bohrung

0 – 30 cm  Sand graubraun, Rostflecken    Pflughorizont

30 – 45 cm Grobsand beigebraun rostfleckig Go-Horizont

45 – 65 cm  Feinsand beigebraun geschichtet Gr-Horizont

65 – 67 cm Feinsand dunkelbraun (Humus?)

67 – 80 cm Mittelsand  beige

Gleyboden auf eiszeitlichen Sedimenten

 

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Ergebnisse 22

Diagramme Feuchtegehalt und Glühverluste Pingo:

 

Feuchtegehalt und Glühverlust Profil 2

 

Ergebnis der Glühverlustanalyse aus dem Rötelmoor in Holtroperfeld


Wir hatten zwei Bohrprofile aus dem Rötelmoor zur Verfügung, eines aus dem zentralen tiefsten Bereich der Mulde, das zweite 10 m weiter südwestlich. Im ersten Profil stand ein Kern von etwa einem Meter zur Verfügung, im zweiten nur etwa 60 cm, in beiden Fällen angefangen unter der Grasnarbe bis auf das anstehende Gestein (Feinsand, siehe Bohrprofil).

Wir haben für beide Profile Feuchtegehalt und Glühverlust bestimmt mit Proben im Zentimeter-Abstand. Ein Problem ergab sich dadurch, dass wir in der Schule nur eine Waage mit Messgenauigkeit von 0,1 g zur Verfügung hatten. Dadurch haben die absoluten Werte nur eine begrenzte Genauigkeit, aber der Verlauf der Ergebnisse erscheint recht eindeutig. Das Sediment der Proben reichte vom Torf im oberen Bereich bis zu unterschiedlich gefärbten Mudden, deren Feinsandanteil nach unten zunahm.

Wenn  wir zunächst im Profil 1 den Glühverlust betrachten, so ergeben sich in dem torfigen Bereich sehr hohe Werte, die hier aufgrund der Messgenauigkeit für einen reinen Torf sprechen. Dann folgt ein starker Abstieg auf Werte um 20% in der Mudde. Wir sind hier also in einer Phase der Verlandung des Gewässers, in der nur noch ein mäßiger Eintrag von organischem Material erfolgt. In dem Bereich zwischen 67 und 72 cm erfolgt ein deutlicher Anstieg auf Werte bis zu 40%, die Spur einer Wärmephase mit verstärktem organischem Eintrag in das Gewässer. Danach sinkt der Wert bis auf etwa 10%, einen Hinweis auf einen langsamen Anstieg der Temperatur in diesem Zeitraum. Zwischen 100 und 103 cm Tiefe ergibt sich ein plötzlicher Anstieg, der evt. auf unser Messproblem zurückzuführen ist.  Von 107 bis 123 cm wird ein deutlicher Anstieg bis auf Werte um 30% ansteigt, die Spur einer frühen Warmphase. Dann sinken die Werte wieder auf Werte nahe Null Prozent, so dass wir von eiszeitlichem Klima ausgehen können. Die Spitze am Ende des Diagramms kann auf eine Probenverschmutzung am Ende zurückzuführen sein. Der Verlauf der Kurve zeigt also den typischen Temperaturverlauf am Ende der Weichselkaltzeit im Übergang zum Holozän. Offenbar ist die recht flache Hohlform dann sehr schnell verlandet. Die nur geringe Torfmächtigkeit  kann durch frühe Abtorfung bedingt sein und die geringe Tiefe der Mulde.

Der Verlauf des Feuchtegehaltes bestätigt die Glühverlustwerte. Das zweite Profil zeigt nur noch den oberen Bereich des Profils, das Gewässer dehnte sich offenbar langsam bedingt durch eine steigenden Grundwasserspiegel in der Mulde aus.

Axel Heinze

Ergebnisse 21

Untersuchungsstand 01.12.2011

Pingo-Ruinen in der Umgebung von Esens     Stand: Dez. 2011

 

Axel Heinze

Ergebnisse 20

Untersuchungsstand 08.11.2011

Pingo-Ruinen in der Umgebung von Esens     Stand: Dezember 2011

 

Axel Heinze